mop Geschichtenliebe: Vom Notizenchaos und der Findungsphase

Vom Notizenchaos und der Findungsphase

Inspiration Blog


Auf Federführend ist im August eine Blogparade aufgetaucht, die ich recht interessant fand, gerade für Blogger und Schreiberlinge. Dabei soll man darlegen, wie man selbst auf Ideen für Artikel kommt, wie man das ganze plant und wie man mit Flauten umgeht. Die Schwierigkeit dahinter kennen sicher einige Schreiberlinge und ich bin überzeugt, dass es helfen kann, zu sehen/lesen wie andere damit umgehen und die Thematik angehen.

"Aber nun zum Thema: Es geht um Ideen für Blog-Artikel. Immer wieder höre ich, dass man ja gerne bloggen würde, wenn man nur wüsste, worüber. Oder dass man zwar bloggt, aber eben immer wieder damit kämpft, Ideen für neuen Content zu finden. Das muss nicht sein, und deshalb diese Blog-Parade. Lasst uns Ideen und Strategien sammeln und teilen, wie man auf die passenden Themen für Blog-Artikel kommt.
Großartige Ideen für neue Blog-Artikel

Ein paar Fragen gebe ich dir als Inspiration mit auf den Weg, aber natürlich bist du völlig frei in dem, was du schreiben möchtest. Es muss halt zum Thema passen, aber das ist ja selbstverständlich.

  • Wie kommst du auf die Themen für deine Blog-Artikel? Wie findest du Ideen für neue Blog-Artikel?
  • Welches sind deine größten Hürden bei der Themenfindung?
  • Hast du einen Redaktionsplan? Und wenn ja, wie sieht der aus? Nutzt du dafür ein Tool und wenn ja, welches?
  • Wo findest du die meiste/beste Inspiration?
  • Was machst du, wenn du gar keine Ideen hast?"
Federführend zur Blogparade

Gerade im Bereich Themenfindung bin ich aber wohl kein allzu gutes Beispiel, an dem man sich orientieren könnte, da ich hauptsächlich Rezensionen schreibe und diese wenig bis keine Findungsphase benötigen - nicht im Thema. Man liest, sieht oder spielt etwas, das einem gefällt - oder auch nicht - und schreibt seine Gedanken, Meinungen und vielleicht noch weiterführende Ideen dazu auf. Der grobe Ablauf einer Rezension, wie ich sie verfasse.
Das Kniffligere daran ist eher das Schreiben selbst. Der Aufbau des Artikels. Wann schreibt man was, in wecher Reihenfolge? Wieviel Inhalt kann man preisgeben, ohne zu spoilern? Soll es rein um die Handlung, den Stil und die Message gehen oder interessiert den Leser auch mein Gedankenstrom dazu? Das und dann natürlich der Schreibstil. Etwas womit ich noch immer hadere, ist die Art der Perspektive - schreibe ich in "Ich-Form", mit einem "Du" an den Leser gerichtet, einem "Ihr" oder "Wir" an die Leser gerichtet oder eher neutral mit einem "Man".

Keine Frage auch eine Rezension ist anspruchsvoll und benötigt etwas Vorbereitung. Aber diese Parade richtet sich vielleicht etwas mehr an die Blogger unter uns, die sich mit freieren Themen beschäftigen. Themen die etwas mehr freie Gestaltung zulassen und für die man dann tatsächlich auch Inspiration in gewissen Maßen benötigt. Die Themen die ich nur hin und wieder zwischendurch behandle unter der Kategorie Geblubbel.



Wie findest du Ideen für neue Blog-Artikel?

Angefangen habe ich mit selbstgeschriebenen Geschichten, für die ich eine Plattform gesucht habe. Da ging es weniger um das Ideen finden, denn darum Leute mit bereits vorhandenen Texten zu erreichen, unterhalten und bewegen. Dieses Konzept hat sich aber relativ schnell gewandelt. Da ich mittlerweile hauptsächlich Rezensionen zu Manga und Anime, Film und Serien, Gaming und Büchern schreibe, fällt die Themenfindung erstmal nicht schwer. Ich suche mir hin und wieder schöne Stücke aus meinem Regal raus, meistens aber - besonders im Manga Bereich - beschäftige ich mich mit den Neuheiten, die (monatlich) erscheinen.
Ideen für andere Beiträge, wie zum Beispiel meinen Beitrag zu Story-schwachen Videospielen, kommen mir meist ganz spontan und beim Erledigen alltäglicher Dinge. Ihr kennt das sicher, wenn ihr irgendetwas banales tut und plötzlich den Geistesblitz des Jahrtausends habt.  



Welches sind deine größten Hürden bei der Themenfindung?

Aktuell habe ich (zum Glück) kaum Hürden. Früher war mein Hauptproblem, dass mir entweder absolut gar nichts einfiel oder aber zig schöne Ideen sprudelten, die aber so gar nicht in mein Blogonzept passten - deswegen hatte ich auch lange Zeit kein wirkliches Konzept.  



Hast du einen Redaktionsplan und wenn ja, wie sieht der aus? Nutzt du dafür ein Tool und wenn ja, welches?

Mittlerweile pflege ich einen Plan, in dem ich festhalte, was bereits online ging, was bereits geschrieben ist und was ich gerne schreiben möchte. Auch genaue Daten mit Uploaduhrzeit lege ich darüber fest, um eine gewisse Routine zu erlangen, an die ihr euch als Leser auch gewöhnen könnt.
Außerdem habe ich Thementage festgelegt - die sich im Footerbereich, sprich am Ende der Seite, wiederfinden. Demnach hat jeder Wochentag ein eigenes Thema bekommen und wenn ich eine gute Idee dafür habe, wird der entsprechend nächste freie Tag damit besetzt. Wenn ich mal nichts habe, geht eben auch nichts online, trotzdem erscheint jede Woche mindestens ein Beitrag.

Ein wirkliches spezielles Tool nutze ich dafür nicht. Diese ganzen Daten halte ich schlicht in einer Exceltabelle fest, nehme aber gerne Vorschläge für Tools/Programme entgegen, die das vereinfachen.



Wo findest du die meiste/beste Inspiration?

Die meiste Inspiration finde ich in meinen behandelten Themengebieten. Beim Lesen, Ansehen oder Zocken. Dann kommen mir oft Ideen, wie man zwei dieser Gebiete miteinander verknüpfen, vergleichen oder gleichstellen könnte oder auch Anregungen für ander Dinge, wie Toplisten meiner liebsten Film- und Serienfiguren.
Aber auch aktuelles Geschehen, wie die immer und immer wieder neu aufgekochte - mittlerweile totale versalzene - "Killerspiel"-Debattensuppe muss ich hin und wieder mal kommentieren. Dinge über die die Welt sich aufregt und an denen Bevölkerungsgruppen sich spalten - und das alles noch vollkommen unnötig - gehen leider auch an mir nicht spurlos vorbei. Um diese Spuren von der Seele zu haben, schreibe ich meine Gedanken dazu hin und wieder auf und teile sie mit euch.



Was machst du, wenn du gar keine Ideen hast?

Mich weinend und langsam wippend in eine Ecke kauern und an meiner Existenz zweifeln.
Was soll man da schon groß tun? Wenn's nicht sein soll, soll's nicht sein. Mein Hirn ist keine Maschine, die man mit etwas mehr Treibstoffzufuhr (Cookies und Tee?) zu Höchstleistung hochfahren kann. Also sitze ich es aus und lenke mich etwas ab. Vielleicht kommt mir ja dabei ganz unverhofft doch eine Idee.

Oder ich suche nach Blogparaden *fies grins*

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